Ergebnisse Eurobirdwatch 2017 - Vogelschutz

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Ergebnisse vom Eurobirdwatch 2017 in Riehen beim Eisweiher

    
Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Riehen
Euro Birdwatch 2017 beim Eisweiher
Zahlreiche Mäusebussarde zogen über Riehen nach dem Süden
Anlässlich des 24. EuroBirdwatch wurden am Wochenende an 57 Orten in der Schweiz
und in weiteren 40 Ländern Europas und Zentralasiens die Vögel
auf dem Zug in ihr Winterquartier beobachtet und gezählt.
In der ganzen Schweiz wurden am vergangenen Wochenende
rund 102'000 Individuen in der Schweiz besonders viele Zugvögel gezählt.

 
Bei schönstem Herbstwetter zogen 1‘121 gezählte Vögel über Riehen hinweg.
Der Morgen zeigte sich am diesjährigen EuroBirdwatch
am vergangenen Sonntag, 1. Oktober 2017, beim Eisweiher verheissungsvoll.
Fast andächtig lag noch stellenweise weisser Bodennebel über der Wiesenebene,
der sich aber rasch auflöste und sich zu einem prächtigen Herbsttag entwickelte,
der in diesem Jahr besonders viele interessierte Besucher und Spaziergänger an den Eisweiher lockte.
Bereits nach Beginn 08.00 Uhr, beim Beobachtungsstand schlugen die Herzen der Vogelkundler höher,
als sie am Himmel eine in V-Formation mit 23 Gänsesägern durchzogen.
Eine Stunde später sind über Riehen bereits 345 Vögel gezählt worden.
Dieses Stundentotal hielt leider nicht bis zum Beobachtungsende um 15.00 Uhr an.
Gleichwohl sind über Riehen insgesamt 1‘121 Vögel gezählt worden.
Die 294 Riegeltauben hatten die Schnäbel vorne und landeten auf dem ersten Platz.
Sie zogen in kleineren und grösseren Schwärmen bis zu 130 Vögel über Riehen.
Schweizweit wurden sie 33'952 mal gezählt.
169 Erlenzeisige erhielten bei uns den zweiten Platz
und in der Schweiz waren sie mit 4'513 Vögel auf dem dritten Platz angekommen.
Der dritte Platz wurde an die 140 Staren vergeben.
Die so gewonnen Zahlen werden von allen zählenden Orte am gleichen Tag nach 15.00 Uhr,
für das gesamtschweizerische Resultat, an BirdLife Schweiz übermittelt.
Als besonderes faszinierendes Schauspiel boten die insgesamt
80 Mäusebussarde den interessierten Besuchern am Boden.
Teils mit „miauenden“ Rufen zogen sie alleine, zu zweit oder in kleineren Gruppen
bis zu 17 Vögeln über uns nach Süden.
Als weitere Besonderheiten wurde beobachtet,
der Grauspecht, der Kleinspecht, 12 Kernbeisser, 3 Hohltauben
und zwischen durch konnten wir die Rufe der Laubfrösche vom nahen Weiher vernehmen.

Text: Die Präsidentin Margret Osellame
Photos: Benz Müller
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